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Lichtblick trotz zwei vorzeitig beendeten Rennen

Wenn das Fazit eines Rennweekends zwei nicht beendete Rennen sind, dann ist die Überraschung umso grösser, wenn ein Rennfahrer trotzdem mit einem positiven Gefühl von der Rennstrecke abreist. Genau das war jedoch bei Jean-Luc D'Auria beim fünften Rennen der GT4 European Series 2021 der Fall.

Der Schweizer wurde am Samstag von einem gegnerischen Auto touchiert und musste das Rennen wegen eines demzufolge geplatzten Reifens vorzeitig beenden. Am Sonntag passierte Ähnliches im zweiten Rennen: Team-Kollege Jamie Caroline, der vom 19. Platz aus in das Rennen startete, kollidierte mit einem Gegner und konnte das Rennen nicht beenden – Jean-Luc kam nicht einmal dazu, sich überhaupt in den Mercedes AMG GT4 zu setzen.

Jean-Luc fällt auf – und zwar positiv

Trotz den nicht beendeten Rennen konnte Jean-Luc an diesem Wochenende punkten – und zwar bei Coaches und Talent Scouts im Fahrerlager der GT4 European Series. Durch die starke Leistung in den Trainings und im Qualifying konnte der 22-Jährige die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, woraus sich verschiedene Gespräche und Optionen für zusätzliche Testfahrten ergeben haben. Die Testfahrten sind ein möglicher Ausgangspunkt für die Fortsetzung von Jean-Lucs Rennfahrer-Laufbahn im nächsten Jahr, sei es in einem anderen Team in den GT4 European Series oder in einer anderen, vergleichbaren oder gar bedeutenderen Meisterschaft.

Entscheidungsreiches Wochenende für das Rennteam

Das Ausscheiden am Sonntag hatte für die Scuderia Villorba Corse noch weitere Folgen, als nur die verfehlten EM-Punkte. Nach den erfolglosen Rennen vom Nürburgring und den Schwierigkeiten am vorigen Wochenende in Spa-Francorchamps ist die Teilnahme von Jamie Caroline beim Rennen in Barcelona noch ungewiss. Jean-Luc wird sich allenfalls mit einem neuen Teamkollegen arrangieren müssen. So oder so freut er sich auf das Finale auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya.

Jean-Luc D'Auria «Eigentlich sollten wir sagen, dass es das schlechteste Wochenende dieser Saison war. Aus Sicht der Resultate war es das natürlich auch, und ich hätte mir für Jamie und mich, genauso wie für das gesamte Team, ein besseres Ende dieses Weekends gewünscht. Für mich persönlich sieht es jedoch etwas anders aus: ich sehe mein erstes Jahr auf diesem Level des Rennsports noch immer als Lehrjahr. Ich sammle Erfahrungen, lerne die Rennstrecken kennen und gebe mein bestes, um der Autorennszene mein Können, mein Talent und meine Learnings zu zeigen. Und trotz den beiden DNFs ist mir das an diesem Wochenende gelungen. Ich freue mich auf die Gespräche, die nun folgen und hoffe, dass sich ein paar spannende Türen für mich öffnen werden – so, dass ich noch weitere Chancen erhalte, um meine Disziplin und meine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.»

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Contact: jeanluc@dauria.ch

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