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Reifenpech nach Aufholjagd im zweiten Rennen

Das zweite Rennen des vierten Rennweekends der Saison würde für Jean-Luc D‘Auria abrupt beendet: ein Reifenplatzer beendete die Aufholjagd des 22-Jährigen auf dem 17. Platz liegend knapp eine halbe Runde vor Schluss. Dennoch ist das Fazit der vergangenen Tage in Spa-Francorchamps Positiv.

Nach dem Crash- und Reparatur-Krimi am Freitag, der mit dem fünften Platz im ersten Rennen ein überaus positives Ende nahm, mussten sich Jean-Luc D‘Auria und Rennfahrer-Kollege Jamie Caroline auch gestern Samstag mit dem noch immer stark beschädigten Fahrzeug durch die Kurven des Circuit de Spa-Francorchamps kämpfen. Da Jamie Caroline das zweite Qualifying am Freitag nicht absolvieren konnte, startete der Brite gestern um 12.20 Uhr vom letzten Platz des 33-Fahrer-Feldes in das zweite Rennen.

Aufholjagd: fast wie gewohnt

Es gehört schon fast zur Gewohnheit, dass die beiden Fahrer der Scuderia Villorba Corse in den Rennen Runde für Runde Positionen gutmachen. So auch gestern: Jamie Caroline verbesserte sich in den ersten 30 Rennminuten vom 33 auf den 26 Platz, während Jean-Luc D‘Auria die zweite Rennhälfte nutzte, um weitere neun Plätze bis zur 17 Position aufzuholen. In der drittletzten Runde zeigte sich vorübergehende Begeisterung ein, als Jean-Luc knapp vor Schluss seine persönliche Bestzeit und damit die drittbeste Zeit des gesamten Fahrerfeldes fuhr.

Positivität trotz Reifenpech

Die Freude an der Bestzeit verflog allerdings plötzlich, als in der letzten Runde vor Rennende ein Reifen des Mercedes AMG GT4 platzte – Jean-Luc D’Auria schaffte es noch knapp bis zur Boxengasse und musste das Rennen so, nur wenige Kurven vor einem weiteren Aufholjagd-Erfolgs, beenden. Massimiliano D‘Auria, Vater und Manager von Jean-Luc, erklärt: «Kein schönes Ende eines Rennweekends, das eigentlich im Sinne der fahrerischen Leistungen das beste dieses Jahres war. Die Performance beider Fahrer war grossartig, wir müssen allerdings nun gemeinsam an den technischen Umständen und an der Strategie arbeiten, um zukünftig schneller vorne dabei sein zu können.»

Ziel: schneller schnell sein

So lautet auch die Strategie für die verbleibenden Rennen dieses Jahres: die Scuderia Villorba Corse möchte ihren Rennfahrern mit besserem Material und anderen Trainings- sowie Qualifying-Strategien früher zu besseren Positionen verhelfen, sodass die Aufholjagden in den Rennen mit einer stärkeren Ausgangslage angegangen werden können. Damit liegt das Podest klar im Fokus des italienischen Rennteams.

Jean-Luc D'Auria «Auch wenn die Reifenprobleme dieses Wochenende in Spa zu einem Kampf gemacht haben – ich bin weitestgehend zufrieden mit dem Verlauf der Trainings und der Rennen. Ich selber konnte in dem mir möglichen Bereich enorme Fortschritte machen: ich habe, wie an den vergangenen Weekends, wiederum neues Selbstvertrauen gefasst, bin sicherer unterwegs und konnte sehr stark an meiner Fahrtechnik arbeiten, mehr Aggressivität an den Tag legen und so auch in heiklen, engen Rennsituationen einen kühlen Kopf bewahren. Nun müssen wir die technischen und strategischen Faktoren gemeinsam mit meiner persönlichen Entwicklung weiter voran- und vor allem zusammenbringen. Anfang September werden wir am Nürburgring das nächste Kapitel dieser Geschichte schreiben – ich freue mich darauf.»

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Contact: jeanluc@dauria.ch

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